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11.18 Uhr | 7. Juni 2021

Ein gutes Gefühl und eine Dankeschöntüte zum Mitnehmen

DRK-BLUTSPENDETERMIN: 178 Spender in die Altrheinhalle gekommen

Am Ausgang gab es bei Thomas Peppler und Anja Dürr vom DRK-Helferteam des Ortsvereins Lampertheim für alle Blutspender eine Dankeschöntüte. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Alles ohne Hektik, weil gut organisiert, so verlief der Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am vergangenen Freitag in der sonnig heiteren Atmosphäre der Altrheinhalle. Um 14 Uhr war Einlass für die Gruppe der ersten neun Blutspender. Als diese zweite diesjährige Blutspendeaktion um 20 Uhr zu Ende ging, waren 178 Spender erschienen, teilte Bereitschaftsleiter Christian Schmidt dem TIP mit. Angemeldet waren 189, einige Spender kamen spontan. Aus verschiedenen, vor allem gesundheitlichen  Gründen, fielen 13 Spender aus. Besonders erfreulich findet Schmidt, dass sich die Zahl der Blutspender durch 30 Erstspender deutlich vergrößert hat. Unter den 148 Mehrfachspendern war auch Tom Schäfer, der in Regensburg Betriebswirtschaft studiert, wegen Corona jedoch keine Präsenzvorlesungen hat, sondern online unterwegs ist. Im Blutspenden sieht er eine Möglichkeit Solidarität zu zeigen, ihn motiviert auch das gute Gefühl Blut gespendet zu haben, falls er selbst einmal in die Lage kommen sollte, Spenderblut zu benötigen. Nachdem ein halber Liter Blut in den Beutel geflossen ist, müssen die Blutspender noch eine Weile ruhen. Die beiden Liegennachbarinnen von Tom Schäfer setzten sich putzmunter wieder auf, sie strahlten, alles in Ordnung. Auch Tom Schäfer hat bisher keine Nachwirkungen gespürt, erzählt er im Gespräch mit dem TIP, bevor die Fachkraft vom DRK-Blutspendedienst die Nadel in die Vene schob. Blut spenden rettet Leben, Blut kann nicht künstlich hergestellt werden, zu Blutkonserven und den daraus gewonnenen Blutpräparaten gibt es keine Alternative, darauf weist Bereitschaftsleiter Schmidt hin und berichtet von DRK-Mitglied Doris Zachmann-Kraus, die vor Jahren unverschuldet einen schweren Motorradunfall hatte und bei den Operationen viel Fremdblut brauchte. Vom Blutspenden sei sie schon lange vor dem Unfall überzeugt gewesen und ist auch danach wieder als Spenderin aktiv. Auch zur Behandlung von Krebspatienten, bei vielen Operationen und Transplantationen wird Blut benötigt. Eine einzige Blutspende kann durch die Aufteilung in die einzelnen Bestandteile bis zu drei Patienten helfen. In diesen Coronazeiten hat das DRK die Abläufe angepasst – man meldet sich online für eine bestimmte Uhrzeit an, alle 15 Minuten wird eine Gruppe von neun Spendern eingelassen. In der weitläufigen Altrheinhalle sind die Abstände gut einzuhalten. Schmidt dankt dem Kreis Bergstraße und dem Lessing-Gymnasium, dass die Sporthalle für den Blutspendetermin zur Verfügung steht. Vor dem Arztgespräch füllen die Blutspendewilligen einen Fragebogen zur  Gesundheit und aus und müssen im „vertraulichen Selbstausschluss“ durch Strichcode-Aufkleber mitteilen, ob ihr Blut verwendet werden kann oder nicht, weil sie möglicherweise selbst Bedenken haben oder einem Personenkreis angehören, der in den Hinweisen beschrieben ist. Denn Blut mit einem Ansteckungsrisiko dürfe keinesfalls auf Patienten übertragen werden, heißt es in der DRK-Information. Alle Angaben unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Bevor die Blutspender die Altrheinhalle im Einbahnstraßensystem verließen, kamen sie beim DRK-Helferteam des Ortsvereins Lampertheim um Thomas Peppler und Anja Dürr vorbei, die für alle eine Dankeschöntüte gepackt hatten, mit Honig von Imker Markus Reitz, einem Hefeteilchen, Wassereis zum Einfrieren und einem Erfrischungsgetränk. Mit insgesamt 8 ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsvereins wurde die Durchführung der Blutspendeaktion unterstützt. Hannelore Nowacki

Info

Der nächste DRK-Blutspendetermin findet am Samstag, 30. Oktober 2021 in der Altrheinhalle statt. Die Anmeldetermine werden etwa 4 Wochen vorher auf der Homepage des Blutspendedienstes  www.blutspende.de freigeschaltet.  

 

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