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Ein Anfang mit Singen und Instrument

Gelungene Kooperation der Musikschule und der Goetheschule / Erster Auftritt am Samstag beim Parkfest

Konzentriert und mit Begeisterung trugen die Teilnehmer des Projektes „Ein Anfang mit Singen und Instrument” der Goethe- und Musikschule ein einstudiertes Lied vor. Foto: Benjamin Kloos


LAMPERTHEIM – Fröhlich erklang das Lied „Das Auto von Lucio” am Montag in den Schulhof der Goetheschule, untermalt durch vielfältige Instrumente: Seit August 2017 findet in der Goetheschule in Kooperation mit der Musikschule ein besonderes Projekt der Grundmusikalisierung statt, welches nun der Presse vorgestellt wurde.
Inhaltlich gleicht das Konzept dem früheren Landesprojekt „Jedem Kind ein Instrument”, welches von 2010 an auch für fünf Jahre an der Schillerschule durchgeführt wurde. Das Land Hessen hat das Programm mittlerweile beendet, da aber der Name rechtlich geschützt ist, heißt das Lampertheimer Projekt EASI — Ein Anfang mit Singen und Instrument.
Angelegt ist das durch die Stadt Lampertheim geörderte Projekt, dass in Kooperation durch Goetheschullehrerin Angelika Laur und Musikschullehrerin Christin Francois begleitet wird, auf zwei Jahre: Im 1. Schuljahr hat eine Großgruppe aus 17 Schülern mit einfachen Mitteln wie Singen, Tanz, Bewegung, einfachen Rhythmen, klatschen und trommeln eine Grundmusikalisierung vermittelt, die vielen Kindern heutzutage durch den Mangel an Bewegung und Singen zuhause fehlt. Dabei hatten die Kinder auch die Möglichkeit, verschiedene Instrumente kennen zu lernen.
Sowohl die Lehrerinnen als auch besonders die Kinder sind mit großer Freude und viel Spaß dabei, wenn es ums gemeinsame Musizieren geht – und alle freuen sich schon auf ihren ersten gemeinsamen Auftritt am kommenden Samstag um 15 Uhr beim Parkfest im Lampertheimer Stadtpark, unterstützt unter anderem durch das Orchester der Musikschule.
Im zweiten Jahr findet dann ein Instrumentalunterricht statt, in Vierer- oder Fünfergruppen werden Violine, Querflöte, Gitarre und Akkordeon angeboten – Instrumente, die gut zusammen spielen können. Hier erhalten die Kinder die Möglichkeit, zu recht geringen Kosten die Grundkenntnisse eines Instrumentes zu erwerben.
„Dies ist ein neues Projekt in einer langen Zusammenarbeit mit der Musikschule”, freute sich Margarete Veltman, Schulleiterin der Goetheschule. „Wir sind darüber sehr froh, denn es ist ein Einstieg für Kinder in die Musik, gerade für solche Kinder, denen der Zugang zur Musikschule sonst vielleicht nicht so leicht möglich wäre.”
Das Projekt bietet noch viel mehr als den Einstieg in die Musik: Die Kinder erhalten auch die einmalige Gelegenheit, in der Schule miteinander zu musizieren. Am Ende des zweiten EASI-Jahres steht dann einem Auftritt des EASI-Orchesters nichts mehr im Wege.
Und auch für die nahe Zukunft ist bereits gesorgt: Dank der Bürgerstiftung können auch die kommenden Erstklässler an dem Projekt teilnehmen. Über weitere Sponsoren würden sich die Musik- und die Goetheschule freuen, damit es auch anschließend heißen kann: Ein Anfang mit Singen und Instrument. Benjamin Kloos

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