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11.48 Uhr | 17. September 2021

Dr. Meister informiert sich über Altrhein und Stromtrasse

CDU-Bundestagsabgeordneter zu Besuch bei Bürgermeister Gottfried Störmer 

Bürgermeister Gottfried Störmer (2.v.r.) informierte Dr. Michael Meister (2.v.l.) über den aktuellen Stand rund um den Lampertheimer Altrhein. Foto: Stadt Lampertheim

LAMPERTHEIM – Wie steht es um den Lampertheimer Altrhein und wie beeinträchtigt der Ausbau der Stromtrasse die Entwicklung der Spargelstadt?  Zu diesen Fragen ließ sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) am vergangenen Dienstag von Bürgermeister Gottfried Störmer (parteilos) auf den aktuellen Stand bringen. Gemeinsam mit dem Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb, machte sich Meister ein Bild vor Ort. „Wenn wir den Lampertheimer Altrhein in seiner Vielfalt und mit seinem immensen Wert als Vogelschutz- und Naherholungsgebiet erhalten möchten, muss etwas passieren“, verdeutlicht Störmer dem CDU-Abgeordneten die derzeitige Lage. Zwar habe Lampertheim Interesse an einem Kauf des Gewässers, allerdings seien zentrale Fragen wie die der Pflege mit den beteiligten Behörden noch nicht abschließend geklärt. Dr. Meister erläuterte: „Durch den Vermerk im Bundeshaushalt ist es gelungen, die Erstellung der fachlichen Gutachten vollständig zu finanzieren. Auf dieser Basis kann die Stadt Lampertheim über die Übernahme entscheiden und kann dabei auf eine mindestens 50% Finanzierung des Bundes setzen.“

Ein weiteres Thema ist der Ausbau der Stromtrasse, die an Lampertheim vorbeiführt. Hierzu ließ sich Dr. Meister die derzeitige Situation am Umspannwerk bei Rosengarten zeigen. „Der Ausbau der Stromtrasse in der geplanten Art und Weise gefährdet die Entwicklung Lampertheims“, so Störmer und begrüßte die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, der mehr Unabhängigkeit für die Bundesnetzagentur fordert. „Wir müssen aufpassen, dass in unserer Stadt nicht alle Infrastrukturprojekte zusammenlaufen“, so der Rathaus-Chef auch im Hinblick auf die geplante ICE-Neubaustrecke, die durch den Lampertheimer Wald führen soll. „Wir leben in einer prosperierenden Region, deren Bedarf an Wohnraum auch bei uns weiterhin erheblich ist.“

„Ich versuche die Stadt Lampertheim durch Kontakte ins hessische Wirtschaftsministerium, zur Bundesnetzagentur und ins Bundeswirtschaftsministerium zu unterstützen. Neue Infrastruktur im eng besiedelten Rheintal muss verträglich für Mensch und Umwelt realisiert werden“, erklärte Dr. Meister.

Im Ortsteil, der direkt an der Bundesstraße 47 liegt, brachte der Verwaltungschef Dr. Meister auch bezüglich der geplanten Umgehungsstraße auf den neusten Stand. „Die tägliche Verkehrssituation ist für die Bürgerinnen und Bürger Rosengartens sehr belastend“, so Störmer. „Es wäre wünschenswert, wenn die zuständigen Behörden hier schneller handeln würden.“ Denn laut Stadtchef erhöhe sich der Druck auf den Stadtteil als „Nadelöhr“ umso mehr, sollten die weiteren Abschnitte der B 47 bis Lorsch vor der Umgehungsstraße fertiggestellt sein. „Die B47 ist eine wichtige Ost-West Achse zwischen drei in Nord-Süd Richtung verlaufender Autobahnen. Der 4-streifige Ausbau ist verkehrlich und zum Schutz der Menschen geboten“, erklärte Dr. Meister. zg

 

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