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Die Macht von Google wird immer größer

Es sind nur Schätzungen. Aber bis zu 90 Prozent aller Suchanfragen im Internet laufen über Google. Dabei handelt es sich bei Google respektive der Alphabet Inc. nicht nur um eine Suchmaschine. Auch Mailsoftware, Browser, Navigationssoftware oder Plattformen wie YouTube gehören dazu – und stärken die Macht von Google.

Dazu kommt, dass das mobile Betriebssystem Android auf etwa 88 Prozent aller Smartphones läuft. Fast alles, was von Google kommt, ist kostenlos nutzbar – aber warum schnellen Google-Aktien seit Ende März derart nach oben? Nun, wohl aus dem gleichen Grund, weswegen sie auch früher schon kräftig zulegen konnten. Denn die User bezahlen mit einer viel kostbareren Währung als Geld: mit ihren Daten.

Google verdient Geld über Werbung
Standortdaten, Bewegungsprofile, Mails, Browserverläufe, Suchanfragen, geklickte Werbebanner, Absturzberichte – das sind die wahren Valuta, die Google tagtäglich milliardenfach einsammelt. Doch wie kommt das Konglomerat an das große Geld? Ganz einfach: Google lässt sich von Werbekunden bezahlen und blendet die entsprechende Werbung direkt ein, wenn jemand bestimmte Begriffe googelt. 2017 hat Alphabet etwa 95 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Den größten Teil davon trug Google bei.
Doch bisweilen missbraucht Google auch seine unheimliche Macht. So gibt es Indizien dafür, dass Google Smartphone-Produzenten gezwungen hat, in den Werkseinstellungen gleich mehrere Google-Apps zu platzieren, auch wenn die Hersteller das nicht wollten. Die Strafzahlungen, die die EU-Kommission wegen solcher Delikte bisher verhängt hat, betrugen zusammengenommen 6,7 Milliarden Euro. Auch mit anderen Vergehen, etwa Zensur, stärkt Google seine Macht.

Alphabet und Google schrecken vor kaum etwas zurück
In Thailand beispielsweise filterte Google alles heraus, was als regimekritisch zu verstehen war. Das zentrale Geschäftsgebaren bleibt jedoch das Datensammeln durch Google und die Weitergabe der Daten an den Mutterkonzern. Denn andere Alphabet-Bereiche wie vernetzte Haushaltsgeräte, Medizintechnik oder autonomes Fahren werden ebenfalls immer wichtiger. Und sie alle können Unmengen an Daten natürlich bestens gebrauchen.

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Geschrieben in Verbraucher-Tipps

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