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15.05 Uhr | 3. Mai 2021

„Die Drummerturgen auf rhythmischer Entdeckungsreise“

CULTUR COMMUNAL: Nächstes Video von „30 minutes for culture” online 

Begeistern mit rhythmische Arrangements aus Brasilien, Kuba, Afrika und Lampertheim: Die „Drummerturgen”. Foto: oh

LAMPERTHEIM – Um Künstlern, die derzeit mit vielen Konzert- und Veranstaltungsabsagen leben müssen Unterstützung anzubieten, hat die Stadt Lampertheim das Video-Projekt „30 minutes for culture“ ins Leben gerufen. Jetzt ist ein weiteres Video online, welches ebenfalls mit professioneller technischer Ausstattung und Filmequipment im Schwanensaal aufgezeichnet wurde. Die aufgezeichneten Videos können sowohl über die städtische Facebook-Seite sowie über die Internetseite der Stadt, die mit den entsprechenden Links zum neuen YouTube-Kanal führen,  aufgerufen werden. 

„Die Drummerturgen auf rhythmischer Entdeckungsreise“  lautet der Titel des neuesten Projektes. „Als Schlagzeuger, der immer nahezu unsichtbar hinter den anderen Musikern sitzt, wollte ich auch mal die Rhythmiker in den Vordergrund bringen”, so Hans-Jürgen Götz. Durch verstärktes Zureden des Kulturamtsleiters Rolf Hecher hat er sich entschieden, dieses Projekt in die Tat umzusetzen. Seine Mittrommler und er begeben sich auf eine Reise durch rhythmische Klangwelten mit Drumsets und vielen anderen Percussioninstrumenten. „Wir spielen rhythmische Arrangements aus Brasilien, Kuba, Afrika und Lampertheim“, erläutert Hans-Jürgen Götz. Mit ihm sind in dem Video zu sehen und zu hören: Cristiane Gavazzoni, Steffi Hamann, Walter „Kippe“ Helbig, Gero Fei, Pascal Packlin, Frank-Willi Schmidt und der Lampertheimer Musikschulleiter Joachim Sum.

Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher ist begeistert: „Die ersten archäologisch dokumentierten Trommeln stammen aus den frühen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens, ungefähr aus der Zeit um 2700 v. Chr.. So lange mussten wir warten, bis die lokalen ‚Meister der Rhythmik‘ sich aus

ihren Kellern ans Tageslicht wagten und uns die Drummerturgen schenkten. Vielen Dank für diese rhythmische Weltreise, speziell an den Projektleiter Hans-Jürgen Götz und seine rhythmischen Mitstreiter*innen. Bei Afrika konnte ich den Dschungel nicht nur hören, sondern auch sehen. Unglaublich! Die sympathische Moderation von Herrn Götz und das Einbeziehen nicht nur von

Profis wie Frau Gavazzoni, Herrn Helbig und Herrn Fei, sondern auch von rhythmisch interessierten Menschen, zeigt die grundsätzliche Offenheit, die alle Schlagzeuger auszeichnen sollte. Im Rhythmus ist jeder Beteiligte ‚gleich’, und erst gemeinsam entsteht der vollständige Hörgenuss. Ich weiß, Ihr alle musstet viel auf- und abbauen und mehrere Aufnahmetage organisieren. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ich danke nochmals recht herzlich dafür. Wir sehen uns sicherlich wieder, im Schwanensaal, aber dann mit Publikum.” zg

 

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