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13.50 Uhr | 12. Januar 2021

„Das verbietet sich aus unserer Sicht“

SPD Lampertheim: Keine vollen KITA- und Krippengebühren im Lockdown verlangen

LAMPERTHEIM – Die SPD Lampertheim fordert auch für die derzeitige Betreuungssituation in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen einen Gebührenerlass für Eltern, deren Kinder derzeit die Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt besuchen. 

Das Land Hessen hatte die Krippen und KITAs zuvor zwar nicht geschlossen, aber dazu aufgefordert die Betreuungsleistung nur zu nutzen, wenn dies dringend notwendig sei. „Wie bereits im Frühjahr im Rahmen des ersten Lockdowns sowie danach im so genannten eingeschränkten Regelbetrieb in Lampertheim durch das Stadtparlament beschlossen, darf auch jetzt nur für die Leistung bezahlt werden, die man auch tatsächlich in Anspruch nimmt. Eine normale Abrechnung verbietet sich aus unserer Sicht. Das ist für uns eine Frage der Gerechtigkeit“, unterstreichen Robert Lenhardt und Christiane Krotz von der Lampertheimer SPD. 

Die Sozialdemokraten regen daher einen erneuten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für den nun laufenden Lockdownbetrieb in den Betreuungseinrichtungen an.

Das Land Hessen hat parallel eine Übernahme der Kosten durch Gebührenausfälle angekündigt: „Spät, aber nicht zu spät. Diese Kompensation muss an die Eltern weitergegeben werden. Auch in Lampertheim“, so Krotz und Lenhardt abschließend in einer Pressemitteilung. zg

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