Sie sind hier: Home » Verbraucher-Tipps, Promotions und Empfehlungen » Darauf sollten Verbraucher beim Kauf eines Vaporizers achten

Darauf sollten Verbraucher beim Kauf eines Vaporizers achten

Rund zwei Millionen Deutsche nutzen Schätzungen zufolge eine E-Zigarette oder einen Vaporizer

Die Anschaffung des richtigen Geräts ist dabei eine wichtige Entscheidung. Denn schließlich muss ein Vaporizer Tag für Tag gute Dienste leisten, und das möglichst über viele Jahre hinweg. Viel Unterstützung erhalten Verbraucher bei der Auswahl nicht. Unabhängige Tests von Vaporizers sind Mangelware und auch bei teuren Markengeräten lässt die Qualität teilweise zu wünschen übrig. Die Wahl eines Geräts will deshalb gut überlegt sein. Wer einen Vaporizer kaufen möchte, sollte sich gründlich mit den folgenden Aspekten auseinandersetzen.

Tabak oder Liquid?

Zunächst einmal gilt es, eine Grundsatzfrage zu klären. Vaporizer lassen sich in zwei Kategorien unterteilen. Die eine besteht aus Geräten zum Verdampfen von Tabak-Sticks oder Kräutern. Die andere besteht aus Geräten zum Verdampfen von sogenanntem Liquid. Ein Liquid ist eine spezielle Flüssigkeit aus Glycerin und Propylenglykol, die dichte Dampfwolken erzeugt und oft mit künstlichen Aromen angereichert sind. Liquids sind deutlich vielseitiger: Sie sind nicht nur in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich. Neben nikotinhaltigen Produkten gibt es auch Nischenprodukte wie CBD-Liquid, die beispielsweise eine beruhigende Wirkung haben können. Tabak-Sticks kommen hingegen geschmacklich einer herkömmlichen Zigarette deutlich näher und eignen sich deshalb besonders gut für Raucher.

Garantie und Reparaturservice

Wie alle elektronischen Geräte sind auch Vaporizer für Defekte anfällig. Im Alltag sind sie zahlreichen Belastungen ausgesetzt, zum Beispiel wenn sie zu Boden fallen oder bei Regen nass werden. Umso wichtiger ist es, die Herstellergarantie und den Reparaturservice genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Garantiedauer sollte im Idealfall über der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von zwei Jahren liegen. Außerdem sollte der Hersteller über die Garantiedauer hinaus einen ordentlichen Reparaturservice anbieten. Wenn ein Gerät nach zwei Jahren entsorgungsreif ist, weil ein kleiner Defekt nicht repariert werden kann, ist das äußerst ärgerlich. Leider bieten selbst Hersteller mit Sitz in Deutschland nicht immer vernünftige Möglichkeiten zur Reparatur.

Alltagstauglichkeit

Auch ein unkaputtbares Gerät nützt nur wenig, wenn es im Alltag schlecht zu gebrauchen ist. Der erste Faktor ist hierbei die Größe: Einige Geräte sind so klobig, dass sie kaum in eine Hosentasche passen. Das macht sie für den Gebrauch außer Haus untauglich. Mindestens ebenso wichtig wie das Format ist die Laufzeit der Batterie. Wer seinen Vaporizer mehrmals

am Tag nutzt, benötigt einen Akku, der über ein bis zwei Stunden zuverlässig Strom liefert. Notfalls ist es zwar möglich, mit einer Powerbank Abhilfe zu schaffen. Das ist aber deutlich weniger praktisch als ein Gerät, das von Vornherein die nötige Batterieleistung liefert.

Produktbewertungen lesen

Auch wenn die technischen Details einen guten Eindruck machen, ist es eine gute Idee, vor dem Kauf nach Produktbewertungen zu suchen. Auf Webseiten wie Amazon gibt es in der Regel genügend Erfahrungsberichte von Nutzern, um sich ein Bild zu machen. Wenn ein Hersteller besonders viele Montagsmodelle liefert oder einen schlechten Kundenservice bietet, haben mit Sicherheit einige enttäuschte Kunden ihrem Ärger Luft gemacht. Trotzdem sollten Produktbewertungen erst zum Schluss in die Kaufentscheidung mit einfließen. Denn teilweise kursieren auch manipulierte Bewertungen, die für Verwirrung sorgen. Wenn es zum Schluss darum geht, die Entscheidung zwischen zwei Kandidaten zu treffen, können Bewertungen aber äußerst hilfreich sein.

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen