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10.18 Uhr | 3. April 2020
Kostenlose Online Challenge für Kids ab sechs Jahren vertreibt mit textilen Projekten die Langeweile in den Osterferien 

Coole Sachen selbstgemacht – die Lampertheimerin Birgit Kühr zeigt, wie es geht

LAMPERTHEIM – Das Corona-Virus stellt die Gesellschaft vor eine außergewöhnliche Herausforderung, auf die mit außergewöhnlichen Maßnahmen und neuen Ideen reagiert werden muss. Während viele Eltern im Homeoffice arbeiten, steht auch der Nachwuchs vor großen Herausforderungen: Lange drei Wochen ohne Schule, Sportverein und Aktivitäten mit Freunden sind bereits vorbei, jetzt stehen zudem die Osterferien vor der Tür. Damit die Kinder ihre Freizeit in den weiteren Wochen sinnvoll gestalten können, bietet Birgit Kühr mit einer tollen Idee Abwechslung von Computer, Laptop, Handy und Videokonsole. „Ich gebe jetzt schon seit vielen Jahren Kurse im textilen Gestalten und weiß mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder an die kreative Arbeit gehen und wie stolz sie auf ihre Ergebnisse sind“, berichtet Kühr. So sei in den letzten Tagen auch die Idee gereift, Kinder ab sechs Jahren in den Ferien online zu unterrichten. Die Lampertheimerin, die selbst seit Kindertagen der Handarbeit verfallen ist und seit vielen Jahren Kurse zur textilen Gestaltung anbietet, lädt deshalb zu einer kostenlosen Online Challenge ein, bei der die Teilnehmer mit Spaß und Phantasie die Kreativwelt der textilen Materialien erkunden können. Je nach Alter und Vorkenntnissen der angemeldeten Kinder gestaltet Kühr ihr Ferienprogramm. Sicher wird ein Projekt zum Thema Ostern dabei sein und das Gestalten schöner Armbänder ist ebenfalls geplant. Montags und donnerstags bekommen die Kinder Mails von Kühr, die sie mit Infos, Anleitungen oder Links zu den Projekten versorgen. Diese sind einfach gehalten und werden aus Materialien gestaltet, die eigentlich und hoffentlich jeder zu Hause verfügbar haben sollte. „So haben die Kids erst einmal die Chance, sich das mal alleine anzuschauen und auszuprobieren“, erklärt Kühr. Weiter geht es dann am nächsten Tag in den virtuellen Meetings. Über die Plattform Zoom können sich die Kinder kostenlos und einfach anmelden. Dort treffen sich die Gleichgesinnten, stellen Fragen, zeigen ihre gelungenen Projekte, sehen die Fortschritte der anderen Teilnehmer und unterstützen sich gegenseitig. „In den virtuellen Meetings werde ich live alle Fragen beantworten und gebe Hilfestellungen“, erläutert Kühr weiter. Wichtig ist ihr vor allem, dass sich die Teilnehmer bei den  Meetings austauschen. „In meinen Kursen finde ich es immer erstaunlich, wie sich die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer unterscheiden, obwohl sie die gleiche Anleitung hatten. So kann man auch mal bei dem anderen schauen: Wie haben die das gemacht und sich entsprechend neue Ideen holen“, findet Kühr. Am Montag, 6. April, startet die Challenge. Wer mitmachen und der Langeweile den Kampf ansagen will, kann sich unter birgitkh@yahoo.de anmelden. Falls es zu viele Anmeldungen für eine Gruppe gibt, werden die Kinder nach ihrem Alter oder nach Vorkenntnissen eingeteilt. Eva Wiegand

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