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Bestandskunden in Teilen der Frankensteinstraße profitieren

Telekom startet Pilotprojekt mit neuer Glasfasertechnik in dieser Woche

Die Telekom wird in Bobstadt in Teilen der Frankensteinstraße Glasfaseranschlüsse bis ins Haus legen – bei Anträgen bis zum 30. Juni 2018 können die 44 Bestandskunden fast 800 Euro Anschlussgebühren sparen. Im Bild: Vom Ortsbeirat Ursula Cornelius (links) und Ralf Hergesell (2. von rechts), Bürgermeisterin Barbara Schader, von der Telekom (von links) Simone Remdisch, Simon Prinz, Michael Gude und Hans Howorka. Foto: Hannelore Nowacki


BOBSTADT – Das große Thema Glasfaserausbau in Deutschland hat die Telekom auch für Bobstadt vorgesehen, vorerst allerdings nur im Rahmen eines technischen Pilotprojektes und nur in Teilen der Frankensteinstraße für Bestandskunden in 44 Haushalten, die bereits im Mai in einem persönlichen Anschreiben darüber informiert wurden. Dabei ist eine Frist zu beachten, um das Angebot der Telekom wahrnehmen zu können – nur noch bis zum 30. Juni 2018 haben diese Haushalte die Gelegenheit, sich kostenfrei einen Glasfaseranschluss legen zu lassen. Nach Ablauf dieser Frist wären die einmaligen Anschlusskosten von 799,95 Euro zu bezahlen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montagnachmittag, zu der Bürgermeisterin Barbara Schader ins Alte Rathaus eingeladen hatte, stellten vier Telekom-Mitarbeiter aus Vertrieb und Technik das Projekt vor. Bürgermeisterin Schader bewertete das Projekt als „eine gute Nachricht für den Stadtteil Bobstadt“. Die Bauarbeiten beginnen laut Telekom bereits in dieser Woche und ab September 2018 haben die betreffenden Kunden in der Frankensteinstraße die Möglichkeit, von Bandbreiten bis zu 1 Gbit pro Sekunde beim Senden und 500 Mbit pro Sekunde beim Empfangen zu profitieren. Die Bandbreiten seien wählbar, ebenso die Produkte Telefonieren, Surfen und Fernsehen. Auch in Bürstadt seien Gebiete nicht optimal versorgt, teilte Bürgermeisterin Schader mit, doch jetzt seien die Weichen gestellt. Sie selbst sei am Montag von dieser Nachricht der Telekom überrascht gewesen. Für Informationsveranstaltungen könnte das Bürgerhaus zur Verfügung stehen.
Michael Löffelhardt, bei der Stadtverwaltung zuständig für EDV, und Kevin Winkler, der beim Ordnungsamt für Verkehrsangelegenheiten zuständig ist und notwendige Sperrungen veranlassen wird, nahmen an der Pressekonferenz teil und sind für die Telekom die Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung. Mit dem technischen Pilotprojekt will die Telekom herausfinden, ob sich die Erwartungen an die neue Technik mit dem komplett neuen Material erfüllen. Beim Verlegen werde ein Arbeitsgang eingespart, der vier bis fünf Wochen brauche. Beim herkömmlichen Rohr mit Röhrchen müssten bislang abschließend die Glasfaserleitungen in die Röhrchen eingeblasen werden, erklärte der Telekom-Techniker. Mit dem neuen Verfahren „Fiber to the Home“ (FTTH), auf Deutsch „Glasfaser bis nach Hause“ werden die bisherigen langsamen Kupferkabel ersetzt, die auf dem letzten Stück zwischen dem Telekom-Verteilerkasten und dem Wohnungsanschluss verlegt sind. Auch der Vertrieb hat sich ein Ziel gesetzt – man wolle 30 bis 50 Prozent der Anwohner in den versorgten Straßen als Kunden gewinnen. Vom eingeladenen Ortsbeirat nahmen Ursula Cornelius, Ewald Stumpf und Ralf Hergesell an der Pressekonferenz teil. Hergesell, selbst Anwohner der Frankensteinstraße hatte detaillierte Fragen zum Vorgehen an die Telekom-Mitarbeiter. Als Nachteil für viele ältere Leute sah er, dass die Antragstellung bei der Telekom nur außerhalb möglich sei. Kritisch fragte er nach, warum die Telekom nicht früher aktiv wurde, als viele Bobstädter sich einen Glasfaseranschluss wünschten und dann der Mitbewerber EWR die Glasfaserkabel verlegte. Für weitere Straßen sei der Glasfaseranschluss ins Haus geplant, bekräftigten Telekom und Bürgermeisterin, jedoch in Absprache mit der Stadt, wenn gerade Bauarbeiten anfallen. Genannt wurden die Bergstraße, Darmstädter Straße, St.-Josef-Straße, Holländer- und Waldstraße. Aktuell wird die Telekom rund 1200 Meter Glasfaser verlegen. Die Hauptkabelzuführung zum Pilotbereich in Bobstadt erfolge über eine Länge von 4100 Meter mit Glasfaser. Hannelore Nowacki

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