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Auf dem Ederhöhenweg durch die Natur

Mehrtageswanderung der IG Wanderfreunde 1982 Bürstadt

Fünf Mitglieder der IG Wanderfreunde erwanderten einen weiteren Teil des Ederhöhenweges. Foto: oh

BÜRSTADT – Vom 23. Bis 28. Juni 2019 nahmen zwei Frauen und drei Männer der IG Wanderfreunde einen weiteren Teil des Ederhöhenweges in Angriff. Er führte von Fritzlar bis nach Kassel. Die Wanderung begann in Fritzlar, wo die Etappe im Jahr 2018 endete. Sie führt an vielen markanten Stellen vorbei – zuerst an der Fraumünsterkirche aus der romanischen Zeit und dann aus dem Stadtgebiet in Richtung Obermöllrich, weiter auf der Trasse der alten Straßen Köln-Leipzig und Sälzerweg zum „Obersten Holz“. Von der folgenden freien Fläche aus boten sich schöne Ausblicke zum Edertal und dem Kurhessischen Bergland. Bald danach tauchte der Butterfassturm der Felsburg und die Stadt Felsberg auf, dem Endpunkt des ersten Wandertages.

Der zweite Tag begann in Felsberg und führte durch bebautes Gebiet der Stadt Gensungen zum Heiligenberg, auf dem der Erzbischof von Mainz 1180 eine Burg gegen die Landgrafen von Thüringen-Hessen errichtete. Heute befindet sich hier außer der Ruine auch ein schönes Berghotel. Nach einer Rast ging es an einem Kriegerdenkmal vorbei durch ein Naturschutzgebiet zum „Mittelhof“ und am Rand des „Marktwaldes“  nach Altenbrunslar um dann das Ende des zweiten Wandertages in dem nächsten Ort Ellenberg zu erreichen.

Aufgrund der Wettervorhersage, dass am dritten Tag tropische Temperaturen und gleichzeitig der Wanderweg mit drei kleinen aber kräftigen Anstiegen zu erwarten waren, wurde diese Etappe mit der vierten getauscht, die weniger anstrengend geplant war. Am Schluss stellte sich diese Entscheidung als sehr sinnvoll dar. Somit war der Start in Guntershausen, und der Weg führte an der Mündung der Bauna in die Fulda vorbei nach Baunatal. Anschließend ging es an der Fulda entlang in Richtung Kassel bis zur Karlsaue, dem Endpunkt der Mehrtageswanderung.

Am vierten Tag stand der Besuch im Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules-Bauwerk an. Am Parkplatz angekommen konnte man im Besucherzentrum einen Film ansehen, der die wichtigsten Punkte der gesamten Anlage erklärte. Am Nachmittag konnte man die Wasserspiele miterleben, die über alle Stationen auf einer Länge von 2,3 Kilometern zuletzt in einer Fontäne von circa 50 Meter Höhe enden. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass das Wasser durch ein geschicktes System aus Leitungen, Reservoiren und Wasserschiebern ohne Einsatz von Pumpen zu den einzelnen Stationen geführt wird. Am fünften Tag wurde dann die ursprüngliche dritte Etappe in Angriff genommen. Sie führte von Ellenberg über die Orte Wolfershausen und Haldorf nach Grifte, wo die Eder in die Fulda mündet. Nach einem kurzen Anstieg wird der Bahnhof Guntershausen erreicht und gleichzeitig auch das Ende der Mehrtagestour. Insgesamt wurden von jedem Teilnehmer 61 Kilometer gewandert. Nach einem gemütlichen Abend wurde am nächsten Tag die Heimreise angetreten. Vom 22. bis 27. September 2019 ist eine weitere Etappe von etwa 60 bis 65 Kilometer geplant, und zwar von der Quelle am Ederkopf im Rothaargebirge bis nach Beddelhausen. zg

 

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