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Altrheinschlamm weist hohe Schadstoffbelastung auf

Ergebnisse des Pilotversuchs zur Entschlammung des Lampertheimer Altrheins liegen vor

Ende Juni wurde der Pilotversuch zur Entschlammung des Altrhein durchgeführt – nun liegen die Ergebnisse vor. Und diese sind nicht nur positiv. Archivfoto: Benjamin Kloos


LAMPERTHEIM – Ende Juni dieses Jahres fand am Lampertheimer Altrhein der Pilotversuch zur Entschlammung des Gewässers statt. Nun liegen der Stadtverwaltung die Ergebnisse des Versuchs vor, welche am 26. September vom Fachbereich „Bauen und Umwelt“ im Stadtentwicklungs-, Energie- und Bauausschuss vorgestellt wurden.
Die aus dem Altrhein mittels Saugbaggerverfahren entnommenen Sedimente sind durchweg sehr feinkörnig, haben also fast keinen Sandanteil. Dadurch wird eine eventuelle bautechnische Verwertung erheblich erschwert. Des Weiteren weisen die Sedimente eine Schadstoffbelastung durch Schwermetalle, organische Parameter sowie Organozinnverbindungen auf. Besonders die Belastung durch die Organozinnverbindungen sorgt dafür, dass eine Deponierung nicht überall und nicht ohne die Zustimmung der zuständigen Genehmigungsbehörde möglich ist.
Der Pilotversuch hat verdeutlicht, dass die Sedimente mit dem eingesetzten Saugbaggerverfahren gut gewonnen und an Land transportiert werden können. Die Sedimente lassen sich außerdem in den Entwässerungssäcken in relativ kurzer Zeit trocknen, so dass sie bereits nach drei bis vier Wochen in einem transportfähigen Zustand sind. Die Verwaltung prüft nun, wo und zu welchen Konditionen die derzeit noch am Altrhein gelagerten Sedimente des Pilotversuchs deponiert werden können.
Bereits 2011 ließ die Stadtverwaltung eine Variantenstudie durchführen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden durch den Pilotversuch weitestgehend bestätigt. Dies bedeutet auch, dass das in der Studie geschätzte Gesamtkostenvolumen in Höhe von 10 Millionen Euro kaum wesentlich unterschritten werden kann. zg

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