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13.01 Uhr | 20. Oktober 2013
Mark'n'Simon begeisterten in Hofheim mit MusiComedy vom Feinsten

A good time here in Hofheim

Bei dem Programm der beiden MusiComedians Mark N' Simon wird auch das Publikum mit einbezogen. Als Elvis Pres-Lee den Song „Kung-Fu Fighting“ zum Besten gab, unterstützte ihn das Publikum mit lauten „huhh“- und „ahh“-Rufen. Foto: Manuel Ding

Bei dem Programm der beiden MusiComedians Mark’n’Simon wird auch das Publikum mit einbezogen. Als Elvis Pres-Lee den Song „Kung-Fu Fighting“ zum Besten gab, unterstützte ihn das Publikum mit lauten „huhh“- und „ahh“-Rufen. Foto: Manuel Ding

 

HOFHEIM – Am Freitag brachten die beiden Komödianten Mark’n’Simon ihr Publikum im Hofheimer Bürgerhaus zu lautem und vor allem pausenlosen Lachen, als sie mit ihrem derzeitigen Programm „Don’t marry, be happy!“ in der Spargelstadt gastierten. Das städtische Kulturamt cultur communal brachte das irisch-walisische Kultduo nach Hofheim. Es gebe viele Comedians, aber wahre Komödianten, wie diese beiden seien rar. Denn bei ihnen folgt ein Highlight dem nächsten in Höchstgeschwindigkeit, oder wie Simon sie mittels einer Hai-Bademütze und einer Taschenlampe verbildlichte: „Hai-Light“. Kurz bevor er sich zwei Gummiratten an die Ohren hing um das Wort „Hai-Ratten“ nachzubilden. Das Thema Hochzeit wurde in den zwei unterhaltsamen Stunden immer wieder, aber mehr oder weniger sporadisch aufgegriffen, wie zum Beispiel im A Capella-Stück „Don’t marry, be happy“, das auf der Melodie des bekannten Liedes des amerikanischen Jazzsängers Bobby McFerrin basierte.

Die Musik spielt in den Shows der beiden eine besondere Rolle, weshalb die beiden Wahlmünchner ihren Stil auch als MusiComedy bezeichnen – was nicht verwunderlich ist, lernten sich sie sich doch vor über 30 Jahren als Straßenmusikanten in der Münchner Fußgängerzone kennen. Kein Wunder also, dass bei all den Blödeleien auf der Bühne das musikalische Talent der beiden Gitarristen nicht zu übersehen bzw. überhören war.

Neben den komödiantischen und musikalischen Leistungen des irisch-walisischen Duos begeisterte vor allem auch die Verkleidungskunst der beiden, als sie in Höchstgeschwindigkeit ihre Rollen auf der Bühne wechselten. Foto: Manuel Ding

Neben den komödiantischen und musikalischen Leistungen des irisch-walisischen Duos begeisterte vor allem auch die Verkleidungskunst der beiden, als sie in Höchstgeschwindigkeit ihre Rollen auf der Bühne wechselten. Foto: Manuel Ding

Kein Wunder auch, dass die meisten ihrer Parodien auf Kosten großer Berühmtheiten aus der Musikgeschichte gingen. So vertrat beispielsweise „Elvis Pres-Lee“ seinen Cousin Bruce Lee, um gemeinsam mit dem Hofheimer Publikum „Kung-Fu Fighting“ von Carl Douglas zum Besten zu geben. Aber auch die Rolling Stones waren vertreten, als sich Mark’n’Simon in den ewig rauchenden Keith Richards und Mick Jagger verwandelten. Das große Finale aber war Vertretern des Musikfestivals Woodstock vorbehalten. Als Joe Cocker und Jimi Hendrix verkleidet, gemeinsam mit einer Plüschkatze namens Stefan (englisch: Cat Stevens), interpretierten Mark und Simon „With a little help from my friends“. Simon bewies dabei, dass er seinem Vorbild weder in Trinkfestigkeit noch in Stimmgewalt unterlegen ist. Die etwa 100 Zuschauer belohnten diesen Auftritt mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen und ließen das irisch-walisische Duo natürlich nicht ohne Zugabe beenden. So ließen Mark’n’Simon noch einmal nachvollziehen, wo ihre Wurzeln liegen. Ihre akustische Version von „The Boxer“ begeisterte vor allem auf musikalische Weise und weniger durch Witz und Humor.

Manuel Ding

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