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Die „Lômbadda Babbler“ sind eine lose Gruppe, die mit der Volkshochschule zusammenarbeitet und sich auf mundartbegeisterte Gäste und ihre Geschichten stützen kann. Foto: Hannelore Nowacki
Freude am Dialekt: Treffen der „Lômbadda Babbler“ und „Bäschdädder Babbler“ beweisen Anziehungskraft der Mundart

Einheimische Sprache mit Humor, Erinnerungen und Tiefsinn verbunden

  LAMPERTHEIM/BÜRSTADT – Keine Frage, in den beiden Städten des Rieds spricht man auch heute noch gerne Dialekt, diese ganz eigene Muttersprache mit Herz und dem Hochdeutschen gegenüber erweiterten Ausdrucksmöglichkeiten. Sprechen wie es gerade heraussprudelt, wie einem der Schnabel gewachsen ist, das macht den Dialekt aus, man pflegt ihn, indem er gesprochen wird wie bei den Babblern. Kennern entgehen die linguistischen Unterschiede nicht, den „Lômbadda Babblern“ in der Spargelstadt und den „Bäschdädder Babblern“ in der Sonnenstadt sind sie jedoch ziemlich egal, es gibt einen teilweisen personellen Gleichklang die gemeinsame Begeisterung. Wobei die Lampertheimer Babbler mit Initiator und Chef-Sprecher Karl-Heinz „Kalle“ Horstfeld, politisch als Stadtrat …

Die CDU-Sommertour hatte das „Historische Lampertheim“ zum Thema, fachkundig kommentiert von Stadtarchivar Hubert Simon, beginnend auf dem Europaplatz mit Besuch bei Margit Karb im Heimatmuseum, bei dem Sanierungsarbeiten an der Fassade und in der Tabakscheune anstehen. Foto: Hannelore Nowacki
CDU-SOMMERTOUR: „Historisches Lampertheim“ – Führung mit Stadtarchivar Simon durch die Römerstraße vom Europaplatz zum Heimatmuseum

Heimatmuseum feiert Kerwe – Sanierungsstau durch Handwerkermangel

LAMPERTHEIM – Jeder Schritt in der Römerstraße berührt historischen Boden und ein Blick auf die Häuser zu beiden Seiten zeigt erhaltene und erneuerte Schönheit, aber auch bedauerlichen Verfall. Und beim Rundblick auf dem Europaplatz stehend wird deutlich, hier war und ist das Zentrum mit altem Rathaus, St.-Andreas-Kirche, Alter Apotheke (heute Wohnhaus), das ehemalige Gasthaus Schwanen (früher Gemeindeschmiede), Domkirche und ehemaligem kurfürstlichem Jagd- und Residenzschloss, das später zum Rentamt wurde und in neuerer Zeit zu Wohnzwecken in Privatbesitz gelangte, mit deutlichen Zeichen des Verfalls, daneben die Zehntscheune. Im weiteren Verlauf der Römerstraße kamen die beiden früheren konfessionellen Schulen in den Blick. Für ihre Sommertour hatte die Lampertheimer CDU …

Der temporäre Garten auf dem Europaplatz hat mit dem blühenden Geschenk von BUGA-Geschäftsführer Michael Schnellbach (Mitte) für Bürgermeister Gottfried Störmer Zuwachs bekommen. Gemeinsam gehisst wurde die BUGA-Partnerfahne. Die Echinacea, ein roter Sonnenhut, sucht die Sonne, braucht aber auch Wasser zum Gedeihen, erklärte die Leiterin der Technischen Betriebsdienste Sabine Vilgis (links), die mit Dirk Dewald vom Stadtmarketing zur BUGA-Steuerungsgruppe gehört. Foto: Hannelore Nowacki
BUNDESGARTENSCHAU 2023: Lampertheim ist BUGA-Partnerkommune zu den Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherung

BUGA-Fahne für Zusammenarbeit gehisst

LAMPERTHEIM – Auf dem Europlatz weht seit Freitag die BUGA-Partnerfahne, hier ist auch der temporäre Garten als Vorbild für urbanes Gärtnern angelegt, alljährlich in Zusammenarbeit mit den Technischen Betriebsdiensten und Florist Hans-Jürgen Schuster frisch aufgeschüttet und im Einklang mit wechselnden Themen gestaltet. Zucchinipflanzen, Kürbisse, Gurken und Stangenbohnen räkeln sich in den Hochbeeten, auf der Fläche erfreuen bienenfreundliche Blühpflanzen wie der Sonnenhut in verschiedenen Farben das Auge und bieten auch Hummeln und anderen Nützlingen willkommene Nahrung. Kräuter wie die Minze mit ihren zarten weißen Blüten sind bei den Bienen ebenfalls beliebt. Das diesjährige Projektthema ist die „essbare Stadt“, um zu zeigen, wie urbaner Raum zur Herstellung von …

Bei den Ferienspielen der TG Biblis in der Jahnturnhalle war Bewegung in bester Stimmung zu erleben. Foto: Hannelore Nowacki
FERIENSPIELE: Spaß bei der TG Biblis in der Jahnturnhalle

Bewegungslandschaften und freies Spielen brachten neun Jungen auf Touren

BIBLIS – Draußen schweißtreibendes Sommerwetter, in der Jahnturnhalle fröhliches Treiben in verschiedenen Bewegungslandschaften und beim freien Spiel mit dem Ball und miteinander oder an den Ringen – das Ferienspielangebot der TG Biblis am Dienstagnachmittag kam bei den neun unter Zwölfjährigen gut an. Zur Erfrischung hatten die Betreuerinnen im Foyer ein Obstbüffet mit Weintrauben, Aprikosen und Bananen aufgebaut und hielten Getränke bereit. Eine Schale mit Süßigkeiten war noch erstaunlich voll. Jutta Platz, Übungsleiterin und TG-Geschäftsführerin, und Übungsleiterin Nadine Wunderle hatten an diesem Nachmittag angeleitete Übungen und sportliche Aktivitäten nach Lust und Laune im Programm, was bei den bewegungsfreudigen Kindern sichtlich gut ankam. Zum Team gehörte …

Die Katharinenkirche in Oppenheim zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchen zwischen  Straßburg und Köln. Foto: simsschmidt / pixabay
EVANGELISCHER BUND: Ab sofort Anmeldungen zum Ausflug möglich

Die Katharinenkirche und ihre Geschichte

LAMPERTHEIM – Der diesjährige Ausflug des Evangelischen Bundes findet am Sonntag, dem 9. Oktober, statt. Ziel ist die Katharinenkirche in Oppenheim. Sie zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchen zwischen Straßburg und Köln. Ihre baugeschichtlichen Ursprünge reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert, als die Diözesangrenze zwischen Mainz und Worms mitten durch Oppenheim verlief. Bauliche Erweiterungen folgten im 14. und 15. Jahrhundert, ehe sie nach dem Westfälischen Frieden 1648 den Protestanten übergeben wurde. 1689 allerdings wurde sie durch französische Truppen zerstört. Nach einigen Ausbesserungsversuchen durch die Stadtbevölkerung folgte zwischen 1834 und 1845 eine erste umfassende Renovierung; eine zweite Renovierungsphase schloss sich ab1873 an und wurde 1889 …

Bei der Verabschiedung: Landrat Christian Engelhardt (links) mit der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz und dem scheidenden Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Karsten Krug. Foto: oh
KREISVERWALTUNG: Matthias Schimpf löst Karsten Krug als Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten ab

Wechsel an Bergsträßer Kreisspitze

  KREIS BERGSTRASSE – Zum 1. August 2022 gibt es einen Wechsel an der Spitze der Bergsträßer Kreisverwaltung: Matthias Schimpf (Bündnis 90 / Die Grünen) übernimmt das Amt des Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten von Karsten Krug (SPD). Schimpf übernimmt damit auch die Zuständigkeitsbereiche des ehemaligen Dezernenten: die Abteilungen Finanzen und Controlling, Bauaufsicht und Umwelt, Straßenverkehrswesen, Ordnungs- und Gewerbewesen sowie Soziales und das Ausländer- und Migrationsamt. Zusätzlich wird der Grünen-Politiker für die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz zuständig sein. Bereits im Februar hatte der Kreistag des Kreises Bergstraße den Lorscher Lokalpolitiker Matthias Schimpf ins Amt des Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten gewählt. Die …

Bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung in Bürstadt stand die ganzheitliche interkommunale Smart-City-Strategie im Mittelpunkt. Ein eigenes, lokales Klimaschutzkonzept soll erarbeitet werden. Foto: www.pixabay.com
STADTVERORDNETENVERSAMMLUNG BÜRSTADT: Beschlüsse zu Digitalisierung, Energie und  Klimaschutz 

Förderung von Balkonkraftwerken  

BÜRSTADT – Auf dem Weg zur Smart City haben sich die Stadtverordneten ohne Debatte bei einer Enthaltung dafür entschieden die Projektszizze zum Förderantrag einzureichen, nachdem bereits im Haupt- und Finanzausschuss darüber ausführlich diskutiert worden und Einstimmigkeit hergestellt war. Auch die Lampertheimer Parlamentarier hatten sich in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause für diese ganzheitliche interkommunale Smart-City-Strategie entschieden. Einen Schritt in die digitale Zukunft ist Bürstadt bereits mit der Installierung smarter Leuchten im sanierten Bahnhofsumfeld gegangen, die für weitere Leistungen aufgerüstet werden können. Anträge der CDU-Fraktion zur Erstellung einer Treibhausgasbilanz und Erarbeitung eines eigenen, lokalen Klimaschutzkonzeptes wurden im …

Auf dem Bahnhofsvorplatz in Bürstadt berichtet Martina Moldon (3. v. links), wie der ADFC Kreisverband Bergstraße sich für den Rad- und Fußverkehr in der Region stark macht. Foto: Netzwerk bergstraße.mobil
SOMMERTOUR: Quer durch Südhessen / landesweites Volksbegehren „Verkehrswende Hessen“ gibt Anlass für Überzeugungsarbeit

Verkehrswende noch in weiter Ferne

SÜDHESSEN – Auf seiner zehneinhalb stündigen Sommertour durch Südhessen am 17. Juli machte das Netzwerk bergstraße.mobil zusammen mit ADFC, BUND, Anders Mobil Odenwald und Klimabündnis Bergstraße Halt an vier Stationen, um auf den dringenden Handlungsbedarf für eine Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs sowie des ÖPNV in der Region aufmerksam zu machen. Anlass war die Unterschriftensammlung zum landesweiten Volksbegehren „Verkehrswende Hessen“. Die beteiligten Organisationen übergeben die Unterschriften am 28. August dem hessischen Verkehrsminister in Wiesbaden. Pünktlich um 10.13 Uhr starteten die elf Teilnehmenden von Bensheim aus zur ersten Station der Tour nach Bürstadt. Dort berichtete Martina Moldon, Mitglied im Kreisvorstand des ADFC Bergstraße, über die …

Gemeinsam für die jungen Bergsträßer und Bergsträßerinnen und die Unternehmen der Region (von links): die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Dr. Matthias Zürker (Wirtschaftsförderung Bergstraße), Karin Weißhaar (OloV-Regionalkoordination, Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter-), Nicole Rothermel (Jugendamt Kreis Bergstraße), Landrat Christian Engelhardt, Sven Hagenberger (Projektmanager Wirtschaftsförderung Bergstraße) und Kai Kuhnert (Jugendamtsleiter Kreis Bergstraße). Foto: oh
PRAKTIKUMSWOCHE BERGSTRASSE: An 5 Tagen 5 Berufe und 5 Unternehmen kennenlernen!

In den Ferien Praxisluft schnuppern und vielleicht den Traumberuf finden!?

  KREIS BERGSTRASSE – Auf der Suche nach dem passenden Beruf sind Praktika von großer Bedeutung. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte diese Schnupper-Angebote in den letzten zwei Jahren jedoch kaum stattfinden. Damit fehlen vielen Schülerinnen und Schülern wichtige Einblicke in die Berufswelt. Hier will das Projekt Praktikumswoche Bergstraße Abhilfe schaffen. Die Praktikumswoche soll Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder und Betriebe bieten und findet im gesamten Kreis Bergstraße statt. Das Projekt wird von den OloV-Kooperationspartnern im Kreis (OloV = Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf) in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße durchgeführt und unter anderem über das Programm …

Theo, ein fast vergessenes Lampertheimer Original
ERINNERUNG: Ein Erfahrungsbericht des früheren Lampertheimers Werner Grünewald

Theo, ein fast vergessenes Lampertheimer Original

Vermutlich Anfang / Mitte der 1960er Jahre beschäftigte BBC-Lampertheim den tüchtigen Malergesellen Theo Grüner. Mit Theo – war es die Abkürzung von Theodor? – kam ich während meiner Arbeit in diesem Unternehmen nie ins Gespräch. Fast ein halbes Jahrhundert später erfuhr ich Erstaunliches über ihn, als ich 2008 meinem Buch ,Kindheitserinnerungen, Lampertheim 1941 – 1952‘ (ISBN 978-3-8391-7345-9), Illustrationen von Theo hinzufügte. Das meiste über Theo erzählte uns seine Frau Katharina, geb. Knecht, inzwischen 86jährige Witwe geworden, als wir, mein Bruder Rudi und ich, sie vor 14 Jahren in ihrem Haus in der Karlstraße besuchten. Als junger Kriegsteilnehmer wurde Theos Flugzeug über einer englischen Grafschaft abgeschossen. Er geriet in Gefangenschaft. Ein …

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des TikTok-Workshops an der Kreisvolkshochschule in Lorsch: Landrat Christian Engelhardt (re.), die Schülerinnen Anne Alföldi, Vanessa Emig und Eleni Neuhaus (mittlere Reihe) sowie Corinna Simeth, Leiterin der Abteilung Grundsatz und Kreisentwicklung in der Kreisverwaltung, Workshop-Leiterin Claudia Grajek und Melanie Knauf, Fachbereichsleiterin EDV, Beruf und Softskills bei der Kreisvolkshochschule (hintere Reihe von rechts). Foto: oh
Landrat informiert sich am Digitaltag über „New Work“ und Cybersicherheit / Auszeichnung der Staatskanzlei für den digi_space des Kreises

Die Chancen der Digitalisierung nutzen

KREIS BERGSTRASSE – Spätestens mit der Corona-Pandemie ist die Digitalisierung im Arbeitsalltag vieler Deutscher voll angekommen: Arbeiten am Laptop zuhause, Meetings per Videokonferenz oder Gruppenarbeit über entsprechende Software – die Arbeitskultur hat sich in vielen Unternehmen rasant gewandelt. Nicht erst seit dem Auslaufen der von der Bundesregierung verhängten Home-Office-Pflicht stellt sich allerdings die Frage: Was davon wird bleiben? Welche Vorteile haben die neuen, unter dem Stichwort „New Work“ zusammengefassten Methoden – aber welche Nachteile können sich für Arbeitgeber wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch ergeben? Und wie wird sich die Digitalisierung der Arbeitswelt künftig entwickeln? Angesichts solcher Fragen bildete das Thema „New Work“ einen …