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17. Spectaculum im Wormser Wäldchen

Mittelaltermarkt vom 11. bis 13. Mai /Programmheft ab sofort erhältlich

Seit 2002 lädt das „Wormser Netzwerk Lebendiges Mittelalter“ alljährlich zum Spectaculum ein. Markt, Lager und Spektakel in der Wiesen- und Baumlandschaft der Rheinaue im Wormser Süden, genauer: im Stadtpark „Wormser Wäldchen“, ziehen mittlerweile Tausende von Besuchern an. Foto: Bernward Bertram

WORMS – Bald ist es wieder soweit: Mehr als 1.000 Aktive entführen die Besucher vom 11. bis zum 13. Mai in eine Welt voller Edelleute, Gesindel, Krämer und Gaukler. Im Wormser Wäldchen erwecken Mittelalter-Begeisterte längst vergangene Zeiten zum Leben: Zahlreiche Lagergruppen leben an diesem Wochenende in der Zeit von 500 bis 1.500 nach Christi und geben einen Einblick in den Alltag von der Spätantike bis zum Spätmittelalter. Neben Workshops, leckerer Speys und Trank sowie den beliebten Showkämpfen warten auch wieder musikalische Highlights auf die Besucher des Wormser Spectaculums. Die Szenebands präsentieren die musikalische Seite des Mittelalters. Das deutsche Fun-Folk-Trio „Duivelspack“ überzeugt auch in diesem Jahr wieder die Besucher des Mittelaltermarktes mit ihren humorvollen Texten. Am Freitag, 11. Mai, 20 Uhr verpacken sie Themen unserer Zeit in ein traditionelles Gewand und halten dem Publikum auf ironisch-intelligente Art und Weise den Spiegel vor. Dabei ist der dreistimmige Gesang charakteristisch für die Band. Das Publikum wird bei dem Auftritt nicht nur durch die Texte angesprochen, sondern auch in typischer Duivelspack-Manier in das Konzert mit eingebunden. Rockig wird es am Samstag, 12. Mai, um 20 Uhr auf der großen Bühne: „Tanzwut“ heizen mit ihrem Mittelalter-Rock und einer fulminanten Bühnenshow dem Publikum ein. Deutsche Texte werden von mittelalterlichen Instrumenten genauso begleitet wie von modernen elektronischen. Aufwendige Kostüme und Choreografien zeichnen die Konzerte der Berliner Mittelalter-Rock-Band aus. „Die Streuner“ beenden am Sonntag, 13. Mai, um 16 Uhr das Spectaculum mit Tavernenmusik. Das Repertoire erstreckt sich von mittelalterlicher Sauf- und Raufmusik, alten Volksweisen, Trink- und Pfaffenliedern bis hin zu eigenen Kreationen. Als Vorlage für ihre Musik dienen oft Texte von bekannten Autoren – darunter Friedrich Schiller oder Wilhelm Busch – die die fünf Bonner mit rhythmischen Eigenkompositionen unterlegen. Doch nicht nur auf der großen Bühne gegenüber des „Äschebuckels“ lassen sich musikalische Eindrücke gewinnen. Auf der kleinen Bühne versetzen das „Duo Wormez“ sowie „Satyrias“ die Besucher am ganzen Wochenende mit ihrer Musik in mittelalterliche Stimmung. Auch die Wormser Gruppe „Borbetomagus“ animiert am Samstag und Sonntag vor der großen Bühne mit ihren Klängen zum Tanzen. Offizieller Veranstalter ist die Kultur und Veranstaltungs GmbH. Der Eintritt zum Spectaculum kostet zehn Euro für alle drei Tage, Gewandete zahlen sieben Euro. Kinder bis zum Schwertmaß sind frei. Alle Konzerte sind im normalen Eintrittspreis enthalten. Das gesamte Programm ist auf der Homepage www.spectaculum-worms.de abrufbar. zg

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland am 16. April 2018

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