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12.000 Euro aus dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“

Finanzielle Unterstützung für Vereine mit integrativen Angeboten

Horst Schmitt (Mitte), Ansprechpartner der Stadt bei Fragen rund um das Thema Flüchtlinge, erläuterte Marius Schmidt (l.), Kurt Stass und Jens Klingler (r.) die Zahlen des hessischen Förderprogramms „Sport und Flüchtlinge“ aus dem vergangenen Jahr. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – Seit 2016 stellt die Stadt Lampertheim regelmäßig den Förderantrag für Mittel aus dem  Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“. 12.000 Euro sind es für das Jahr 2019, die als Zuschüsse für Sport treibende Vereine nun wieder zur Verfügung stehen. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Anzahl der in Lampertheim lebenden Flüchtlinge (Stand Mitte April: 509 Flüchtlinge in Lampertheim inklusive Stadtteile). Das Geld können alle Vereine abrufen, die ein integratives Sportangebot anbieten und die eine zusätzliche Finanzspritze bei Übungsleiterstunden oder dem Ankauf von Sachmitteln benötigen. Um die Hürde möglichst gering zu halten, ist nur ein formloser Antrag nötig sowie der Nachweis, dass Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam an dem Sportangebot teilnehmen. Außerdem müssen die Vereine entsprechende Rechnungen und Quittungen nachweisen. Informationen gibt es beim ehrenamtlichen Sportcoach Marius Schmidt. Weiterer Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung ist Horst Schmitt  unter der Telefonnummer 06206/935210 oder per E-Mail unter horst.schmitt@lampertheim.de. Die Verteilung aus dem Fördertopf erfolgt nach Eingang der Anträge. Bisher ist der  Großteil der Fördermittel regelmäßig in die Vereinsförderung geflossen – so ist es auch vorgesehen. „Über 7.000 Euro gingen im letzten Jahr an die Vereine. Sie gehen vor“, stellte Schmidt klar. Außerdem werden mit den Geldern eigene Sportangebote ins Leben gerufen. So gibt es seit 2016 einen Schwimmkurs für Flüchtlinge, der von Ehrenamtlichen geleitet wird. Ab dem Frühjahr startet auch wieder ein Sportkurs speziell für Frauen in den Unterkünften. Hierfür werden Materialien angeschafft. „Die Frauen müssen wir einfach anders ansprechen, denn in den Regelsport in den Vereinen integrieren sich hauptsächlich Männer“, machte Schmidt deutlich. Das schließlich verbleibende Geld wird in die Förderung eines offenen Sportangebots investiert. Basketballkörbe, Tischtennisplatten und Tischkicker haben bereits einen Platz an der Unterkunft in der Florianstraße gefunden. Auch auf dem Gelände des TV Lampertheim ist ein Basketballkorb in Planung. „Insgesamt sind seit 2016 32.000 Euro aus diesem Programm in Lampertheim verarbeitet worden“, berichtete der Sportcoach stolz. Wenn es nach Kurt Stass, dem ehrenamtlichem Vorsitzenden der Flüchtlingshilfe geht, könnten sich gerne noch mehr Vereine melden. „Das läuft ganz unbürokratisch ab, nur eine kleine Hürde, ein kleiner Antrag ist nötig“, betonte Stass und rief alle Vereine auf, sich zu melden. Eva Wiegand

 

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