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10.34 Uhr | 19. Oktober 2021

100 Bildgrußkarten für Bewohner von St. Elisabeth

EVANGELISCHER FRAUENKREIS HOFHEIM: Grußkarten vom Ev. Frauenkreis Hofheim als Geschenk für Bewohner von St. Elisabeth / Freude in Corona-Zeiten verschenken

Große Freude bei der Übergabe der 100 Bildgrußkarten an Heimleiter Benedict Pretnar und Birgit Mascetta vom Sozialdienst (links) durch Helga Kreider (rechts), Heidrun Rosenberger und Christel Hildenbrand vom Evangelischen Frauenkreis Hofheim. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Jedes Jahr bereitet der Evangelische Frauenkreis Hofheim eine Überraschung für die Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth vor. Doch in Zeiten von Corona und den nötigen Vorsichtsmaßnahmen des Heims fällt der Besuch bei den 94 Bewohnern mit gemeinsamem Singen, Beten und gemütlich auf den Stationen zusammensitzen aus. Aber die Damen mit Herz hatten schon im letzten Jahr und dieses Jahr wieder eine andere Idee umgesetzt – sie haben 100 Grußkarten mit schönen Bildern auf der Vorderseite gekauft und handschriftlich ihre herzlichen Grüßen hineingeschrieben. Beim letzten Treffen hatten sich alle an dieser besonderen Art der Handarbeit beteiligt, die gerade da waren. Diesen Stapel mit herzlichen Grüßen übergaben Helga Kreider, Christa Hildenbrand und Heidrun Rosenberger am Montagvormittag Heimleiter Benedict Pretnar und der Leiterin des Sozialdienstes Birgit Mascetta im Garten vor dem Haus. Der Kartengruß zeige, dass die Menschen nicht vergessen sind, meinte Heimleiter Pretnar. „Es wird auch eine Zeit nach Corona geben“, sagt er hoffnungsvoll. Zurzeit noch müssen Besucher sich anmelden, geimpft oder genesen sein oder einen negativen Test vorweisen, das Heim sei wie kaserniert, was schrecklich sei. Wenn man draußen nichts unternehmen kann, dann sind diese bebilderten Grußkarten besonders wertvoll. Birgit Mascetta erzählte, wie die Bewohner ihre Karten immer wieder anschauen, sie lese ihnen die Grüße vor und gemeinsam findet man einen Platz zum Aufstellen. „Die Leute haben die Karten immer wieder angeschaut“, hat sie mitbekommen. Zweifellos kommen auch die neuen Grußkarten so gut an. Schon seit einigen Jahrzehnten bestehe die Verbindung zum Frauenkreis, erinnert sich Birgit Mascetta. Corona hatte auch die 30 Frauen des Evangelischen Frauenkreises Hofheim zu einer Pause gezwungen, die jetzt aber vorbei ist. Im Dezember seien eine Adventsfeier und der offene Adventskalender geplant, teilte Helga Kreider mit. Heimleiter Benedict Pretnar hofft, dass das Heim im Frühjahr wieder aufmachen kann, ohne Corona-Beschränkungen. Fortschritte gibt es beim Umbau – der zweite Bauabschnitt soll Ende des Jahres fertig sein, Ende 2023 erwartet Petnar auch die Fertigstellung des dritten Bauabschnitts. Den Frauen vom Evangelischen Frauenkreis Hofheim gibt er seinen Wunsch mit auf den Weg: „Wir wünschen uns nichts mehr als die Tür offen zu halten“. Hannelore Nowacki

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