Sa., 18. November 2017
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Von: 9. Juni 2017 weiterlesen →
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Volksbank Darmstadt – Südhessen wächst grundsolide

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung gutes Jahresergebnis 2016

Die beiden Vorstandssprecher der Volksbank Darmstadt – Südhessen Michael Mahr und Matthias Martiné (v.l.) blicken positiv in die Zukunft. Foto: oh

SÜDHESSEN – Kindergärten, Schulen und Vereine mit insgesamt 630.000 Euro finanziell unter die Arme gegriffen, Kredite im Umfang von 521 Millionen Euro bewilligt und das Gemeinwohl mit Steuerzahlungen in Höhe von 13,2 Millionen Euro unterstützt – die Volksbank Darmstadt – Südhessen war auch in den abgelaufenen zwölf Monaten wieder der zuverlässige Partner in der Region Südhessen. Neben der Auflistung des sozialen Engagements der Bank präsentierte Vorstandssprecher Matthias Martiné vergangenen Mittwoch den gewählten Mitgliedervertretern auf deren jährlicher Versammlung eine positive und grundsolide Entwicklung der Bank. 

Vor der Vorstellung des Zahlenwerks aus der Jahresbilanz 2016 sowie dem bisherigen Verlauf des aktuellen Jahres rief Vorstandssprecher Michael Mahr die weltwirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate im Allgemeinen in Erinnerung und referierte im Besonderen über die aktuelle Situation auf dem Bankenmarkt und deren Auswirkungen. Die bereits vor einem Jahr von ihm an gleicher Stelle aufgezeigten ungünstigen Rahmenbedingungen hätten sich weiter verstetigt. Dennoch gelang es der Kreditgenossenschaft, ihre Bilanzsumme im Jahr 2016 um 52 Millionen Euro auf einen neuen Höchstwert von 3.983 Millionen Euro zu steigern. 

Das war nur möglich, weil sich die Bank im Vorjahr einmal mehr mit regionaler Nähe zu ihren Kunden und Mitgliedern und einer ehrlichen, verständlichen und glaubwürdigen Beratung erfolgreich auf dem heimischen Markt für Finanzdienstleistungen behauptet hatte.

Maßgeblich verantwortlich für den Bilanzsummenzuwachs war die Entwicklung der Einlagen. Obwohl Guthabenzinsen auf dem Finanzmarkt gen Null tendierten, war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern als sicherer Verwalter von Vermögenswerten gefragt. Um bemerkenswerte 99 Millionen Euro auf 3.215 Millionen Euro steigerte die Bank ihre bilanziellen Kundeneinlagen. Weitere 2.301 Millionen Euro verwaltet das Institut für seine Kunden auf dem Wertpapiermarkt und bei seinen genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Union Investment, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung.

Gefragt war die Volksbank Darmstadt – Südhessen im Jahr 2016 auch als Kreditgeber. Die Ausleihungen an Kunden beliefen sich zum Stichtag 31. Dezember auf 3.084 Millionen Euro. Kredite in Höhe von 521 Millionen Euro wurden in 2016 an Privatpersonen und die mittelständische Wirtschaft neu vergeben. Darüber hinaus weist die Verbundbilanz einen Bestand von 434 Millionen Euro mit den von Partnerinstituten vermittelten Krediten aus. Angesichts der bestehenden Herausforderungen durch Niedrigzinsniveau, kostenträchtiger Regulatorik, digitaler Innovationen und dem damit verbundenen Druck auf die Profitabilität der Bank zeigte sich Mahr mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 insgesamt zufrieden.

Durch die Volumensteigerung im Kreditgeschäft und erneut deutlich reduzierten Kosten um 2,4 Millionen Euro auf 69,9 Millionen Euro konnte den Einbußen durch die Niedrigzinspolitik im Zinsergebnis von 5,7 Millionen Euro auf 80,5 Millionen Euro entgegengewirkt werden. Vom ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 2,7 Millionen Euro erhalten die über 92.000 Anteilseigner – unter ihnen 4.700 neue Mitglieder – als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von drei Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung mehrheitlich. 

Der Beschluss sah des Weiteren vor, die Rücklagen der Bank um 532.000 Euro aufzustocken. Die Eigenmittel der Bank erhöhen sich damit auf 468 Millionen Euro, was einer Quote von 17 Prozent entspricht. Mit dieser soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die genannten Herausforderungen des Marktes.

Dass die Mitgliedervertreter mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie auf der Versammlung unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Frank mit eindeutigen Beschlüssen. So wurden – jeweils ohne eine Gegenstimme – der Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung ausgesprochen. zg

 

Geschrieben in: Aus der Geschäftswelt

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