Mo., 11. Dezember 2017
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Von: 16. April 2015 weiterlesen →

Vision einer gemeinsamen Metropolregion Rhein-Main-Neckar

Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse unterstützt Christian Engelhardt im Wahlkampf

BUZ: Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt hat die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Eva Lohse nach Viernheim eingeladen, um mit ihr über seine Vision einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar zu sprechen. Hinten von links: Kreisgeschäftsführer Martin Ringhof, erster Stadtrat von Bensheim Helmut Sachwitz, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzende der Metropolregion Dr. Eva Lohse, Bürgermeister von Biblis Felix Kusicka, vorne von links: Mitglied der Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar Randoald Reinhardt, Kreistagsvorsitzender Gottfried Schneider und Fraktionsvorsitzender Alfons Haag. Foto: oh

BUZ: Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt hat die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Eva Lohse nach Viernheim eingeladen, um mit ihr über seine Vision einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar zu sprechen. Hinten von links: Kreisgeschäftsführer Martin Ringhof, erster Stadtrat von Bensheim Helmut Sachwitz, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzende der Metropolregion Dr. Eva Lohse, Bürgermeister von Biblis Felix Kusicka, vorne von links: Mitglied der Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar Randoald Reinhardt, Kreistagsvorsitzender Gottfried Schneider und Fraktionsvorsitzender Alfons Haag. Foto: oh

VIERNHEIM – Dicke politische Bretter will Christian Engelhardt auch in regionalpolitischen Angelegenheiten bohren, sofern er am 19. April zum neuen Landrat des Kreises Bergstraße gewählt wird. Deshalb hat der CDU-Landratskandidat die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Eva Lohse nach Viernheim eingeladen, um mit ihr über seine Vision einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar zu sprechen. „Die Metropolregion Rhein-Neckar hat in den zehn Jahren ihres Bestehens viel mehr erreicht, als selbst Optimisten erwartet haben“, so Dr. Lohse zu der Entwicklung der Metropolregion in den letzten Jahren. „Die Metropolregion ist viel mehr als einfach nur die Summe ihrer einzelnen Städte und Gemeinden“, erläuterte Lohse. Der Landratskandidat Christian Engelhardt lobte die Entwicklung der Metropolregion als „beispielhaft“. Den Kreis Bergstraße sieht er als „fest in der Metropolregion verwurzelt“, denkt jedoch weit über die bisherigen Strukturen hinaus. „Das Zusammenwachsen der Region Rhein-Neckar kann Vorbild für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Rhein-Main-Region sein“, so Engelhardt, dessen Zukunftsvision eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar ist. Dann, so Engelhardt, sei der Kreis Bergstraße nicht mehr nur „die Klammer, die beide Metropolregionen verbindet“, sondern „das Herz der Metropolregion Rhein-Main-Neckar“. Gemeinsam mit der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse präsentierte Engelhardt das Ergebnis eines Fachgesprächs mit Regionalpolitikern in Viernheim. Für die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Lohse ist die doppelte Struktur eines der Erfolgsrezepte der Metropolregion Rhein-Neckar. Diese agiere einerseits aus den politischen Gremien heraus, hat aber andererseits über die Vereinsstrukturen auch einen engen Bezug zu den Führungskräften aus der Wirtschaft hergestellt. Ein großer Vorteil sei auch, dass die großen Städte der Region auf Augenhöhe agieren und es in der Region kein eindeutiges Zentrum gebe. Entscheidend ist dabei, dass eine Metropolregion mehr ist als nur der kleinste gemeinsame Nenner oder eine Summe von Einzelinteressen. Eine „Top-Wirtschaftsregion, die kreative Technologieregion, der attraktive Lebensraum sowie die aktive Bürgergesellschaft“ nannte Lohse als Standortvorteile der Metropolregion. Christian Engelhardt ergänzte diese Liste noch mit dem Hinweis auf den Odenwald als attraktives Naherholungsgebiet mit hohem Freizeitwert und einer vielfältigen Natur, dass weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist. „Jedes Mitglied der Metropolregion profitiert, jeder bringt seinen besonderen Beitrag und versteht sich nicht als Konkurrent, sondern als belebende Ergänzung“, fasste Dr. Lohse das Lebensgefühl in der Metropolregion zusammen. Einig waren sich die Regionalpolitiker, dass eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Metropolregionen nur vorteilhaft sein könne. Gerade im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sieht Christian Engelhardt zentrale Fragestellungen der Zukunft, die sich seiner Meinung nach, in einer gemeinsamen Großregion besser lösen lassen würden. Hier spricht Christian Engelhardt das Thema „Schnittstellenprobleme zwischen den beiden Verkehrsverbünden“ an, dessen Lösung er als Landrat unbedingt angehen möchte. „Gerade die Süd-Nord-Verbindungen im Schienenverkehr könnten durch eine Verminderung der Probleme an den Grenzen der Verkehrsverbünde deutlich attraktiver werden“, so Engelhardt. Für den Bergsträßer Landratskandidaten stimmen Metropolregionen viel mehr mit der Lebenswirklichkeit der Menschen überein. „Den Bürger interessieren in der Regel keine politischen Grenzen. Den Bürger interessiert viel eher, wie er schnell, bequem und möglichst ressourcenschonend nach Frankfurt an den Flughafen oder an seinen Arbeitsplatz in Mannheim oder Ludwigshafen kommt“, erläuterte Engelhardt. Nicht nur nach seiner Einschätzung sind die beiden Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main zu klein, um im Konzert der internationalen Metropolen mithalten zu können.

 

Geschrieben in: Aus dem Nibelungenland

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