Di., 27. Juni 2017
Sie sind hier: Home » Lampertheim und Stadtteile » Viele Bäume als Schattenspender in den Biedensandbädern
Von: 20. April 2017 weiterlesen →

Viele Bäume als Schattenspender in den Biedensandbädern

Vor der Freibadsaison Pflege, Rückschnitt und notfalls Fällungen

 Die Biedensandbäder punkten bei den Badegästen mit ihrer parkartigen Gestaltung. Bäume brauchen Pflege und müssen zur Kontrolle untersucht werden – Arbeiten, die regelmäßig durchgeführt werden. Foto: Stadtverwaltung Lampertheim

LAMPERTHEIM – In diesem Jahr hat die Freibadsaison in den Biedensandbädern schon am 1. April begonnen. Vor der Eröffnung waren die Technischen Betriebsdienste auf dem weitläufigen Gelände unterwegs, um die zahlreichen Bäume zur Sicherheit der Badegäste zu kontrollieren. Auch im Herbst wird eine Kontrolle durchgeführt, dann werde sich entscheiden, ob der große Zuckerahorn auf der Fliegerwiese erhalten werden kann oder gefällt werden muss. Im Rahmen des Magistratspressegesprächs am Mittwoch nahmen Bürgermeister Gottfried Störmer, Erster Stadtrat Jens Klingler und die Fachbereichsleiterin der Technischen Betriebsdienste Sabine Vilgis zu den Baumpflegemaßnahmen in den Biedensandbädern Stellung, um den Bürgern das schonende Vorgehen und die Notwendigkeit einiger Fällungen zu erläutern. Von baumpflegerischen Maßnahmen bis hin zu stärkeren Rückschnitten und einigen Fällungen waren Arbeiten nötig. Ganz besonders liegt den Baumpflegern der Zuckerahorn am Herzen, der an dieser Stelle schon seit 40 Jahren den begehrten Schatten spendet, seit den Anfangsjahren der Biedensandbäder. Ein Baumpilz habe dem Zuckerahorn stark zugesetzt, wegen mehrerer Faulstellen und eingerissener Äste sei er nicht mehr verkehrssicher gewesen. Zur Rettung seien erhebliche Schnittmaßnahmen durchgeführt worden. Ob eine Fällung nicht zu vermeiden ist, werde sich im Herbst nach einer weiteren Baumkontrolle zeigen. Im Falle einer Fällung würde in unmittelbarer Nähe ein neuer Baum gepflanzt, der jedoch schon eine bedeutende Größe erreicht haben soll. Im gesamten Stadtgebiet überwachen und pflegen die Technischen Betriebsdienste etwa 6.000 Bäume. Vier Wochen benötigen die Mitarbeiter für eine Runde. Hannelore Nowacki

 

Kommentare sind geschlossen