Mo., 11. Dezember 2017
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Stadtumbau mit Bürgerbeteiligung – jetzt wird ausgewertet

Vorschläge für eine bessere Lebensqualität

 Der Europaplatz im Sonnenschein mit Blütenmeer und viel genutzter Wunschtafel zum Stadtumbau. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Auf zehn Jahre ist der Umbau der Lampertheimer Innenstadt angelegt, der Anfang ist gemacht. Ziel ist eine bessere Lebensqualität, für die sich interessierte Bürger bis Ende Juli online unter www.sags-doch-mol.de stark gemacht hatten. Schon in der Projektwerkstatt und der Sitzung der Lokalen Partnerschaft (LoPa) wurden 19 Maßnahmen erarbeitet, online kamen 22 weitere Vorschläge hinzu. Welche Themen die Teilnehmer online beschäftigten zeigten 45 Kommentare und 36 Stimmen. Schillerplatz, Stadtpark, Bahnhofsvorplatz, der Altrhein mit Biedensand – vor allem Investitionen im öffentlichen Raum wurden rege online diskutiert. Einige Vorschläge betrafen die Modernisierung privater Liegenschaften, für die sich die Bürger wünschen, dass Ladenbesitzer, private Hauseigentümer und Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Erscheinungsbild und die Lebensqualität in Lampertheim zu verbessern. Die Bürger waren sich einig: Hier muss etwas passieren. Im Rahmen des Magistratspressegesprächs mit dem Ersten Stadtrat Jens Klingler, Pressesprecher Christian Pfeiffer und Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Dienste, ging es um ein erstes Fazit der Bürgerbeteiligung, die sie im Einzelnen erläuterten. „Wir haben alles getan, um die Vorschläge einem breiten Publikum bekannt zu machen“, war man sich einig. Viele Gelegenheiten seien dazu genutzt worden wie der Seniorentag, das Spargelfest, das Lichterfest und das Internet. Positiv überrascht habe der Stadtrundgang mit großer Teilnehmerzahl. Pfeiffer zeigte sich von der guten Nutzung der „Wunschwand“ auf dem Europaplatz beeindruckt. Auch die Zusammenarbeit mit Jugendlichen wurde gesucht. Vilgis berichtete von Vorstellungen in der Alfred-Delp-Schule und zwei Begehungen mit Jugendlichen. Dass nach einer gewissen Zeit kaum noch ganz neue Ideen eingebracht wurden, hatte Vilgis festgestellt, häufig seien die Vorschläge nur noch vertieft worden. Die Bürger können sicher sein, dass die Anregungen und Ideen der Maßnahmenkommentierung in den weiteren Prozess mit einfließen werden, wurde in der Gesprächsrunde deutlich gemacht. Ende September wird das Konzept zur integrierten Stadtentwicklung vorgestellt. Hannelore Nowacki

 

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