Sa., 18. November 2017
Sie sind hier: Home » Sport » Silber und Bronze für Merlin Treuer und Simon Specht
Von: 13. September 2017 weiterlesen →

Silber und Bronze für Merlin Treuer und Simon Specht

Starke Leistungen des WSV Lampertheim bei Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport / Silber für Janek Soballa

Überzeugten gleich in mehreren Rennen: Merlin Treuer und Simon Specht. Foto: oh


LAMPERTHEIM – Die Deutsche Meisterschaften im Kanurennsport 2017 fanden auf der Olympischen Strecke in München statt. Der Wassersportverein Lampertheim setzte seine Serie weiter fort und erreichte wieder Medaillenplätze: Zweimal Silber und einmal Bronze sind ein Ergebnis, mit dem man nicht gerechnet hatte. Außerdem gab es elf weitere Plätze in den A-Finalrennen.
Der stärkste Mannschaftsteil des WSV-Teams war ohne Zweifel die männliche Jugend mit Merlin Treuer und Simon Specht. Sie starteten in fünf Rennen und in allen Rennen kam einer der beiden in das A-Finale. Im Einer über 500 Meter und 1000 Meter belegte Merlin Treuer die Plätze 6 und 8. Simon Specht, der das erste Jahr in dieser Klasse fährt, kam über 200 Meter zu einem tollen sechsten Platz – und trotzdem war es schade, denn nur drei Zehntel schneller und er wäre noch in das Nationalmannschaftstrikot gefahren.
Der Zweier Merlin Treuer und Simon Specht hatte bei den Frühjahrs-Regatten gute Ergebnisse erreicht und man erhoffte sich gute Ergebnisse um Platz 5 von den beiden. Vor- und Zwischenläufe liefen für beide optimal und sie erreichten alle Finals. Über die 500 Meter ließen sie die Herzen der WSV-Fans höher schlagen und erreichten in einem tollen Endspurt die Bronzemedaille. Leider hatten sie am Tag des Finales über die 1000 Meter schon fünf Rennen absolviert und waren nicht mehr so frisch – ein sechster Platz wurde es trotzdem. Ihr Meisterstück machten sie im abschließenden 5000-Meter-Rennen, Hier fuhren sie von Beginn an mit den Topteams an der Spitze mit, drei Boote konnten sich nach 2000 Metern vom restlichen Feld absetzen. Aber die Lampertheimer Jungs blieben mit vorne und im Endspurt errangen sie eine weitere Medaille: Es wurde Silber.
Auch die männlichen Schüler zeigten Topleistungen, allen voran Janek Soballa. Nach Problemen auf den Kurzdistanzen erreichter er auf der Langstrecke mit Silber die ersehnte Medaille. Der Vierer in der Schülerklasse A mit Lukas Schühle, Heiko Gräf, Philipp Reiber und Janek Soballa war vor der Deutschen Meisterschaften ein bisschen das Sorgenkind der Trainer. Man hat viele unterschiedliche Besatzungen im Training und Wettkampf getestet und schon im Vorlauf sah man ein anderes Team, das Ziel Finale erreichten die Jungs problemlos und sie fuhren auch ein starkes Finale und wurden mit Platz 7 belohnt. Auf der Langstrecke konnten sich Lukas Schühle, Heiko Gräf, Philipp Reiber und Lucas Gotha auch noch unter den Top Ten platzieren und wurden Neunter. Anton Klose errang im Einer in einem starken Feld Platz 14.
Für die weiblichen Jugendfahreinnen starteten Lea Custodis und Sarah Bauer. Für sie gab es Platz 13 im K2 über 500 Meter. Sarah Bauer kam im Boot von Hessen ins Finale und wurde Achte.
Franka Thierfelder und Klara von Allwörden waren das erste mal auf einer Deutschen Meisterschaften und sie waren zum Lernen dort. Ihre beste Platzierung war der siebte Platz im Hessenvierer. Die Herren der Leistungsklasse des Wassersportvereins waren nur durch Björn Barthel in München vertreten. Björn Barthel fuhr im Einer über die 200 Meter tolle Vorrennen und kam überraschend ins Finale und errang einen neunten Platz. zg

Geschrieben in: Sport

Kommentare sind geschlossen