Mi., 17. Januar 2018
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Von: 11. Januar 2018 weiterlesen →

Senioren feierten mit Sekt, Schnittchen und Information

Gut besuchter Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus

In gemütlicher Runde trafen sich die Senioren zum Neujahrsempfang der beiden Kirchengemeinden im Dorfgemeinschaftshaus. Foto: Hannelore Nowacki

ROSENGARTEN – Zum Neujahrsempfang am Mittwochnachmittag im Saal des Dorfgemeinschaftshauses war eine Anmeldung nicht nötig, die Senioren aus Rosengarten konnten einfach nach Lust und Laune teilnehmen. Dass sie so zahlreich zu dieser gemeinsamen Feier der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde kamen, freute das dreiköpfige Organisationsteam besonders. Schnell wurden noch Tische und Stühle herbeigeholt, um allen Gästen Platz zu bieten. Gäste aus Biblis-Wattenheim waren gekommen, um Anregungen mitzunehmen. Evelyne Hein, Anneliese Lösch und Helga Amgarten hatten Platten mit „feinen Schnittchen“ für das kalte Büffet vorbereitet und die Tische einladend gedeckt. Frische Primeln als Vorboten des Frühlings durften das neue Jahr einläuten. Auf das neue Jahr wurde mehrfach in bester Stimmung mit Sekt und Saft angestoßen. Auf Wunsch schenkten die netten Helferinnen auch „brillanten“ alkoholfreien Sekt aus. Bürgermeister Gottfried Störmer hatte sein Versprechen wahrgemacht und kam rechtzeitig zur Begrüßungsrede von Evelyne Hein. „Wie schnell doch die Zeit vergeht, schon wieder ist ein Jahr vorbei“, begann Bürgermeister Störmer seine Rede, eine Wahrnehmung, die auf Zustimmung traf. Vor allem Gesundheit wünschte er den Senioren für das neue Jahr, wenngleich man es hinnehmen müsse, wie es kommt. Horst Werner Schmitt, Vorsitzender der Bürgerkammer, dachte an die guten Wünsche im vergangenen Jahr, mit denen es vor allem mit Blick auf die Gesundheit nicht geklappt habe. Dennoch heiter gestimmt, formulierte er nun humorvoll neue Wünsche, darunter eine Reise und ein Lottogewinn. Die Rosengärtner informierte er, dass er ab Ende März krankheitsbedingt nicht mehr in der Bürgerkammer vertreten sein werde. Als Gastrednerin stellte Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Lampertheimer Seniorenbeirats, die Arbeit des siebenköpfigen Gremiums vor, das als Ansprechpartner für alle Senioren in Lampertheim und allen Stadtteilen vor zehn Jahren gegründet wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Evelyne Hein, die nach wie vor mit Gesang und Bingo in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ für Schwung sorgt. In Zusammenarbeit mit den Parlamentariern und der Stadtverwaltung werde versucht, Lösungen für Probleme des täglichen Lebens zu finden, wie sie von den Bürgern an den Seniorenbeirat herangetragen werden. „Wir werden sehr ernst genommen“, beschrieb Gerlinde Hellmuth diese gute Zusammenarbeit. Den Senioren werde in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Kreativprogramm geboten. Weiteres Thema war die „Rettung aus der Dose“. Gerlinde Hellmuth erklärte, wie diese SOS-Dose im medizinischen Notfall zur Lebensrettung beitragen kann. Die kleine Dose enthält ein Formular, das mit allen nötigen Daten ausgefüllt werden soll, zusätzlich ein Foto und der Medikamentenplan. Aufbewahrt wird die SOS-Dose in der Kühlschranktür, worauf Arzt und Rettungskräfte durch Aufkleber hingewiesen werden. Der Lionsclub Lampertheim habe die Anschubfinanzierung für den Seniorenbeirat übernommen.  Im Anschluss war Gerlinde Hellmuth von zahlreichen Senioren umringt, die zum Preis von zwei Euro eine SOS-Dose mitnahmen. Der gemütliche Neujahrsempfang sollte nach mehr als zwei Stunden ausklingen. Hannelore Nowacki

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