Mi., 24. Mai 2017
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„Ran an die Sau“ heißt es bei den Boulefreunden im VFB Bürstadt

Energieried spendiert Pokale zum Bouleturnier im August

Spaß beim Boulespielen haben die Bürstädter Boulefreunde eigentlich immer, besonders aber bei schönem Wetter wie am Dienstag. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Boulespielen macht Spaß. Das steht schon mal fest, denn gespielt wird bei jedem Wetter, außer wenn der Regen kommt. Sogar bei minus zehn Grad im Winter lässt die Leidenschaft für die Metallkugeln nicht nach, so berichteten es die gut gelaunten Vereinsmitglieder, die sich am Dienstag auf ihrer gepflegten Anlage am Robert-Kölsch-Stadion trafen. Dank Flutlichtanlage verlieren die Spielteams auch bei Dunkelheit nicht den Überblick, wenn sie das Ziel anvisieren. „Ran an die Sau“ ist das passende Motto, das als Logo auch die Vereinsfahne ziert. Besuchern und Vereinsmitgliedern signalisiert die Fahne: Hier ist das „Boulodrome“. Eine kleine rote Kugel etwa in Tischtennisballgröße steht im Zentrum des Interesses, die Zielkugel. Aus dem Französischen hat sie ihren besonderen Namen „cochonnet“ mitgebracht. Dieses „Schweinchen“ oder „Ferkel“ verwandelte sich im Deutschen und ebenso bei den Bürstädter Boulefreunden zur „Sau“. Unter dem Motto „Ran an die Sau“ geben die Boulespieler ihr Bestes. Zum Vereinsturnier am 27. Mai haben sich so viele Mannschaften angemeldet, dass kein weiterer Bedarf besteht, teilte Vereinsvorsitzender Reiner Faust mit. Energieried, der kommunale Energieversorger, hat neun Pokale gestiftet, die schon bereitstehen. Faust, „der Chef“ aus Wattenheim, wie ihn seine Mitglieder auch nennen, kann sich auf 152 Vereinsmitglieder stützen, von denen rund dreißig immer aktiv spielen. Aus Wattenheim kommt ein Ehepaar regelmäßig. „Das ist ja nicht weit“, sagt sie. Dienstags und donnerstags ab 17 Uhr finden die regelmäßigen Treffen unter freiem Himmel statt. Die Anlage mit ihren eindrucksvoll hohen Bäumen wurde vor drei Jahren von den Boulespielern selbst in ein Schmuckstück verwandelt, nachdem dieses verlassene Areal jahrelang nur von Wildwuchs besiedelt war. Faust berichtete von der Mithilfe des Karnevalclubs „Knibbeldick“, der bei den Boulefreunden mit achtzig Vereinsmitgliedern vertreten sei.

Foto: Hannelore Nowacki

Jeder sei willkommen, geben die Boulefreunde zu verstehen. „Boule ist ein Sport für Jedermann, man braucht keine Kondition“, meinte Jürgen Molitor, der von seinen Boulefreunden „Moli“ gerufen wird. „Man ist an der frischen Luft“, Carmen Stier aus Riedrode hat eine weitere Empfehlung: „Man ist an der frischen Luft“ und könne rund um die Uhr spielen. Die älteste Spielerin unter den Boulefreunden, der man ihr Alter nicht ansieht, ist sicher: „Boulespielen hält jung“. Auch für Kinder sei der Sport interessant, meinten die Boulefreunde, für Kinder gebe es die kleineren Kugeln. Hannelore Nowacki

 

 

Geschrieben in: Bürstadt und Stadtteile, Lokal

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